Eingewöhnung
Damit die Kinder sich in der Kindergruppe entfalten, die pädagogischen Angebote wahrnehmen und Selbstvertrauen in sozialen Gruppen und Interaktionen entwickeln können, ist es wichtig, dass sie sich sicher fühlen. Darum achten wir bei der Eingewöhnung besonders darauf, dass jedes Kind die Möglichkeit bekommt, sich im eigenen Tempo mit den Bezugspersonen und dem Gruppenalltag vertraut zu machen. In dieser Zeit ist ein intensiver Austausch zwischen dem Kita-Team und den Sorgeberechtigten von großer Bedeutung, damit sich alle Beteiligten mit der Situation und den bevorstehenden Veränderungen wohl fühlen. Die Eingewöhnung erfolgt in Anlehnung an das Berliner Eingewöhnungsmodell. Das bedeutet, in den ersten drei Tagen kommt das Kind für jeweils eine Stunde mit einer ihm/ihr vertrauten Bezugsperson in die Einrichtung. Die Bezugsperson bleibt dabei die gesamte Zeit mit im Raum. Ab dem 4. Tag, sofern das Kind schon bereit ist, kann ein erster Trennungsversuch stattfinden. Dieser beträgt maximal 15 Minuten. Der Trennungsversuch gilt als erfolgreich, wenn das Kind sich
von der neuen Bezugsperson in der Kita trösten lässt und sein Spiel fortsetzen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, wird die Trennung abgebrochen und die Bezugsperson zurück in den Raum geholt. Sind die Trennungsversuche erfolgreich, wird der Trennungszeitraum schrittweise verlängert, bis das Kind den gesamten Kita-Alltag erfolgreich bewältigen kann. Nach einem Trennungsversuch wird der Kita-Tag mit einer Verabschiedung und einer Absprache, wie es am nächsten Tag weitergehen wird, beendet.
